Veröffentlicht in Rezensionen

Rezension „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ von Cassandra Clare und Holly Black

Heute habe ich ein Buch für euch, das schon lange auf meiner Wunschliste vor sich hindümpelte.

Da ich für meine HVM-Challenge diesen Monat ein Buch eines Autorenduos lesen musste, habe ich die Chance ergriffen und es von der Liste befreit:

 

 

✨Magisterium – Der Weg ins Labyrinth✨

von Cassandra Clare und Holly Black

 

51t2sb8rxwl-_sy346_*Durch Klick auf das Cover kommt ihr zur Verlagsseite*

 

Inhalt:

 

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge, ist der zwölfjährige Callum Hunt nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium, der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

 

 

Eckdaten

 

Erschienen: 14. November 2014

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 336

Preis: Hardcover 14,99 Euro, Softcover 10,00 Euro, eBook 8,49 Euro

 ISBN: 978-3-8466-0034-4

Erhältlich:

Verlag

Amazon

 

 

Meine Meinung

 

Da ich bereits Bücher von Cassandra Clare kenne (wer nicht), musste ich dieses natürlich auch lesen.

Leider tat ich mir von Anfang an schwer, kam überhaupt nicht richtig in die Geschichte hinein und war auch zeitweise kurz davor sie abzubrechen.

Letzten Endes bin ich froh, dass ich das Buch doch zu Ende gelesen habe, aber richtig Lust, die Geschichte weiter zu entdecken, habe ich noch nicht und werde es auch erstmal nicht tun.

 

Und das liegt keineswegs am Schreibstil. Denn dieser ist gewohnt locker leicht zu lesen, auch genügend Spannungselemente sind vorhanden, vor allem ab der zweiten Hälfte des Buches.

Man merkt auch überhaupt nicht, dass das Buch von zwei Autoren verfasst wurde, es liest sich herrleich leicht.

 

Es sind zwar Parallelen zu Harry Potter gegeben, aber diese waren nicht so massiv, dass sie mich gestört hätten.

 

Der Außenseiter Callum Hunt wird an der Magierschule aufgenommen und dort mit zwei weiteren Lehrlingen (Tamara und Aaron) einem Mentor unterstellt.

Man begleitet sie auf dem Weg durch die Ausbildung, während der auch viele unvorhergesehene Abenteuer geschehen und teilweise wirklich an das Trio aus Harry Potter erinnert.

Im Laufe der Geschichte bekommt man immer Bruchstücke zu Callums Vergangenheit/Geheimnis hingeworfen, mit denen man zunächst nichts anfangen kann. Gegen Ende wird zwar alles enthüllt, aber das wird mir doch viel zu schnell abgehandelt.

 

Die erschaffene Kulisse der Schule und Umgebung fand ich sehr passend, auch mit allen beteiligten Wesen. Dies wurde auch immer richtig schön bildhaft erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen.

 

Allerdings hatte ich ein großes Problem mit dem Hauptcharakter Callum Hunt. Er war mir von Anfang an unsympathisch und das hat sich auch gegen Ende des Buches nicht geändert.

Er ist einfach unausstehlich und immer am Nörgeln und Schimpfen. Auch seine übertrieben aufmüpfige Art, dass er einfach gegen alles und jeden Widerworte erhebt, passt für mich einfach nicht zum Verhalten eines 12jährigen.

Was mich auch fast in den Wahnsinn getrieben hat, ist, dass man gefühlt Millionen mal erwähnen musste, dass er wieder Schmerzen an seinem kaputten Bein hat. Ich hatte es spätestens beim dritten Mal verstanden, dass er ein irreparables Bein hat und dadurch einen Gehfehler mit ständigen Schmerzen, das muss man mir nicht dauernd sagen, vor allem, wenn es mit der Geschichte an sich nichts zu tun hat.

 

Die beiden Nebencharaktere Tamara und Aaron fand ich dagegen sehr  sympathisch und sie machten eine faszinierende Entwicklung in ihrem ersten Lehrjahr durch. Es machte richtig Spaß das zu verfolgen.

Allerdings waren sie für mich doch nicht richtig greifbar, hier fehlte mir irgendwie die Tiefe der Charaktere.

 

Im Großen und Ganzen kann ich abschließend sagen, dass es für mich eine nette Geschichte für zwischendurch war, die einige Schwächen aufweist und auch noch sehr ausbaufähig ist.

 

Ich hoffe, dass sich das in den weiteren Teilen noch ändert, denn die Geschichte an sich ist eigentlich recht vielversprechend.

 

 

 

Mein Fazit

 

Ein locker leichter Jugendroman über ein Magiertrio, das bereits in ihrem ersten Lehrjahr so viele spannende Abenteuer erlebt, wie es selbst Harry Potter nicht schafft.

Allerdings führen für mich unsympathische und teils unausgereifte Charaktere dazu, dass ich keinen richtigen Zugang zu der Geschichte finden konnte, die einiges an Potential aufweist.

 

Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen ⭐️⭐️ ⭐️

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Autor:

Absolute Buchverrückte und unheilbarer Potterhead 😊

2 Kommentare zu „Rezension „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ von Cassandra Clare und Holly Black

  1. Hallo Kerstin,
    danke für deine tolle Rezi 🙂 Ich habe mich anfangs auch etwas schwergetan in das Buch reinzukommen. Nachdem der Anfang schon schwer war, hatte ich keine großen Hoffnungen mehr, dass es besser wird und finde für den Hype hat das Buch viel zu viele schwächen.
    LG, Milena

    Gefällt 1 Person

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