Veröffentlicht in Autorenvorstellungen, Buchvorstellung

Autoreninterview Stephanie Kempin mit Buchvorstellung „Alice -Follow the Whithe“

Hallo meine Lieben,

 

heute habe ich wieder etwas Besonderes für euch.

 

Am 27. Februar 2017 erscheint das Buch „ALICE – FOLLOW THE WHITE“ von Stephanie Kempin im Papierverzierer Verlag.

 

Deshalb möchte ich euch heute die Autorin hinter dem Buch etwas näher vorstellen und natürlich das Buch selbst, denn es ist wirklich etwas Besonderes.

 

Stephanie Kempin war auch so nett und hat mir einige Fragen für euch beantwortet.
Zunächst habe ich einige Informationen über sie herausgesucht:

Über die Autorin

 stephanie_kempin_m

Stephanie Kempin, geboren 1987, hat sich schon immer gerne in Büchern vergraben. Als bekennender Bücherwurm war es nach der Schule nur logisch, Literaturwissenschaft zu studieren. Während dieser Zeit wurden auch ihre ersten Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht. Anschließend ging es als Lektorin und als freie Mitarbeiterin in einer Marketingagentur weiter, etwas später kamen Übersetzungen dazu.

Wenn sie sich nicht gerade auf Cons und Messen herumtreibt, ist sie häufig auf Konzerten oder Festivals zu finden, bei denen die meisten Besucher fröhliches Schwarz tragen. Weil Musik ihre wichtigste Inspirationsquelle ist, bekommt jede Geschichte einen eigenen Soundtrack, der dann so lange beim Schreiben läuft, bis auch ihre zwei Wellensittiche die Melodien mitpfeifen können.

Momentan versucht sie das Rätsel zu lösen, wieso eigentlich immer ihre anderen Romane schneller fertig sind, als die lange geplante Geistergeschichte.

Quelle: Papierverzierer Verlag

 

 

 

Und jetzt viel Spaß beim Interview:

 

 

Nenne spontan je 3 Worte, die dich und deinen Schreibstil beschreiben

Drei Worte, die mich beschreiben: dunkelbunt, Universalpoltergeist, musiksüchtig

Drei Worte, die meinen Schreibstil beschreiben: Heiter bis düster


 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Geschichten mochte ich schon immer und sobald ich selbst Bücher lesen konnte, konnte ich praktisch nicht genug davon bekommen. Das Ausdenken von eigenen Geschichten kam irgendwann dazu und bis heute macht es mir einfach riesigen Spaß. Die allerersten ganz kurzen Geschichten habe ich als Grundschulkind auf der Schreibmaschine getippt, die könnten sogar noch irgendwo sein.

 


Erzählst du uns kurz etwas zu Alice – Follow the white …

Alice und ihre zwei besten Freundinnen, Betty und Chloe, haben Fähigkeiten, vor denen ein großer Teil ihrer Welt Angst hat. Deswegen wachsen sie zusammen in einem speziellen Internat auf. Als Betty dann überraschend stirbt, aber wieder aus ihrem Grab zurückkehrt und eine ihrer Mitschülerinnen tötet, müssen die drei fliehen. Dabei hilft ihnen ausgerechnet ein weißes Kaninchen, am Anfang ein recht mürrisches Kerlchen und so gar nicht kuschelig. Bevor sie so richtig wissen, wie ihnen geschieht, sind sie auf einer ziemlich irren Reise durch zwei andere Welten. Und die verschiedenen Arten von Untoten sind nicht mal ihr größtes Problem.

Die Geschichte hat zwar viel von „Alice im Wunderland“, aber ich wollte nicht zu dicht am Original bleiben. Schon alleine, weil ich riesigen Respekt davor habe und nicht einfach abschreiben wollte. Genauso bei den Märchen, da ist es mit voller Absicht bei kleinen Anspielungen geblieben, die eher so nebenbei auftauchen. Dafür sind eine Menge anderer Anspielungen drin, manche mit voller Absicht, andere haben sich beim Schreiben eher „eingeschlichen“.

 

 

Was hat dich zu diesem Buch inspiriert?

Der erste Satz und der Begriff „Zombie-Eiskönigin“. Beides kam in einer Unterhaltung mit meinem Verleger auf der Frankfurter Buchmesse auf und blieb in meinem Kopf hängen. Nachdem ich von der Messe zurück war, habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wie so eine Zombie-Eiskönigin wohl wäre und wieso sie ihre Schwester gegessen haben könnte.

 

Wie entstand die Idee?

Nachdem ich die Sache mit der Eiskönigin nicht mehr aus dem Kopf bekommen habe, habe ich mich hingesetzt und angefangen, einen Plot zu basteln. Zuerst eigentlich nur so aus Spaß, ich dachte, es könnte vielleicht eine Kurzgeschichte werden. Zu der Eiskönigin kam Alice dazu. Etwas später am Abend hatte ich so ungefähr die Handlung im Kopf und dann ging es auch schon los mit dem Schreiben.

 

Wie sieht ein typischer Schreibtag bei dir aus?

Bei reinen Schreibtagen, an denen ich sonst nichts anderes mache, setze ich mich morgens an den Schreibtisch, suche mir die richtige Musik zu der aktuellen Geschichte, und fange an zu tippen. Wenn ich Zeit habe, kann ich mich dann sehr lange nicht mehr von der Geschichte losreißen. Wenn noch andere Dinge auf dem Plan stehen, sind es dann meistens trotzdem noch so ein bis zwei Stunden schreiben, damit die Geschichte ein Stück gewachsen ist.

 

Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsplatz vorstellen?

Die meiste Zeit schreibe ich am Schreibtisch im Arbeitszimmer. Da habe ich die Bücherregale um mich herum und diversen Nerd-Kram und kann meine Notizbücher ausbreiten. Außerdem wohnen da unsere zwei Wellensittiche, Vogelgezwitscher ist also im Prinzip immer vorhanden.

 

Liest du auch selbst und kannst uns dein absolutes Lieblingsbuch verraten?

Ich lese eigentlich bei jeder Gelegenheit. Ohne Buch unterwegs zu sein, geht nicht. Am liebsten Fantasy oder auch gute Krimis und Thriller. Das eine absolute Lieblingsbuch habe ich gar nicht, dafür gibt es zu viele Bücher, die ich sehr gerne mag. Ich kann aber zwei verraten, die mir in der letzten Zeit besonders gut gefallen haben: „Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann und „A Darker Shade of Magic“ von V.E. Schwab.

 

Was dürfen wir in Zukunft noch von dir erwarten?

Was bis jetzt feststeht, ist die wunderbare Anthologie „FaRK Trek“, das Buch zur FaRK 2017, bei der ich Mitherausgeberin bin. Dazu kann ich noch nicht ganz so viel verraten, damit es auch spannend bleibt.

Dann wäre da noch ein Roman, der ganz anders ist als „Alice – Follow the white …“, für eine Fortsetzung von „Alice“ hätte ich aber auch Ideen. Und ein paar andere Projekte sind auch schon geplant, die sind aber aktuell noch geheim.

 


Abschließend habe ich natürlich auch noch alle Infos zum Buch für euch, über das ihr jetzt schon einiges erfahren durftet:

 

ALICE – FOLLOW THE WHITE

alice

 

Zum Inhalt:

Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie  findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice‘ Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.

 

Cover und Textquelle: Papierverzierer Verlag / Alice – Follow the White

 


Der Verlag selbst verspricht:

„Eine rasante Achterbahnfahrt zwischen Hans Christian Andersen und der Grimm’schen Märchenwelt.“

Für Fans von Rusty Fischers – Zombies weinen nicht / Märchen wie beispielsweise Schneewittchen, die Eiskönigin und Alice im Wunderland

Genre: Horror, Jugendbuch


 

Ich durfte das Buch bereits vorablesen.

Und ich war mehr als begeistert, da könnt ihr euch wirklich auf etwas freuen!

 

Pünktlich am 27. Februar – also am Montag – zeige ich euch meine Rezension hierzu.

 

Aber rechnet mit einer  Märchenadaption der besonderen Art!

 

 

Was sagt ihr dazu?

 

 

Seid ihr neugierig geworden?

 

Eure Kerstin

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Autor:

Absolute Buchverrückte und unheilbarer Potterhead 😊

5 Kommentare zu „Autoreninterview Stephanie Kempin mit Buchvorstellung „Alice -Follow the Whithe“

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