Veröffentlicht in Rezensionen

[Rezension]“Die Jäger der Götter“ von Jenna Liermann

Heute habe ich das erste Buch der Dark Diamonds Neuerscheinungen, die ich vorab lesen durfte. Auch wenn ich den Anfang nicht so gelungen fand, konnte mich das restliche Buch begeistern.

 

Die Jäger der Götter von Jenna Liermann

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Inhalt:

**Hüte dein Herz vor dem göttlichen Spiel des Schicksals**

Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…

Bild- und Textquelle: Carlsen Dark Diamonds 

 

Eckdaten:

 

Erscheint: 28. September 2017

Verlag: Dark Diamonds

(Vielen Dank für das Vorabexemplar)

Seiten: 315

Preis: 3,99€ EBook

ISBN: 978-3-646-30070-3

Mehr Informationen hier:

Direkt bei Dark Diamonds 

Bei Amazon.de 

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Meine Meinung:

 

Schon als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, war mir klar, dass ich es lesen werde. Ich verschlinge einfach alles mit Göttern und hier in Verbindung mit Göttern als Rockstars war für mich einfach zu anziehend um widerstehen zu können. Allerdings machten mir es gerade diese Rockstars nicht leicht, doch dazu komme ich nachher noch.

Der Schreibstil von Jenna ist einfach toll, wenn man das mag. Er ist herrlich locker, spritzig, sarkastisch und umgangssprachlich. Ich mochte ihn sehr und die Seiten flogen einfach nur so dahin, weil ich das Gefühl hatte, dass jemand neben mir sitzt und die Geschichte einfach frei weg erzählt. Auch der emotionale Teil kommt nicht zu kurz, in jeglicher Richtung, und ich war einfach begeistert, zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt.

Die Geschichte selbst ist genau das, was ich erwartet habe. Jaelle, mittlerweile Studentin, bestreitet ihren Lebensunterhalt als Kellnerin nebenbei und trifft so ihre große Jugendliebe wieder, die vor 5 Jahren einfach spurlos verschwunden war. Schnell merkt Jaelle, dass Myles sich verändert hat und ein großes Geheimnis mit sich trägt, es ist alles sehr mysteriös und geheimnisvoll bis sie eines Abends plötzlich angegriffen wird und sie gerade von Myles und seinen Bandkollegen gerettet wird. Von da an verändert sich ihr Leben komplett, sie erfährt von der Götterwelt und deren berufenen Jägern und der große Kampf beginnt. Denn ein Gegner legt es darauf an, die Menschheit mitsamt den Göttern auszulöschen und auch die Moiren sind in diesem bösen Spiel verwickelt.

Die Charaktere fand ich allesamt klasse, so modern und spritzig, auch wenn ich sie mir teilweise sogar noch emotionaler gewünscht hätte. Besonders angetan hat es mir ja Lelex mit seiner erfrischenden kämpferischen Art und Kaleb…hach dieser grummelige Gott ❤

Ich muss sagen, die ersten 25 Prozent des Buches haben meine Nerven stark beansprucht. Ich fand keinen richtigen Einstieg in die Geschichte, die Handlung gefiel mir nicht und noch dazu fand ich alles sehr holprig und teilweise nicht passend. Schuld daran ist zum Großteil die Götterband. Ich hätte mir deren Erscheinen anders gewünscht. Dass sie als Band auftreten störte mich irgendwie, da es mit der restlichen Geschichte überhaupt nicht zusammenpasst und dann auch nicht mehr erwähnt wird. Für mich macht diese Band einfach keinen Sinn in der Geschichte. Dadurch sind auch einige sehr dubiose/komische Szenen entstanden, die mich entnervt die Augen verdrehen ließen…ohne zu spoilern sage ich jetzt einfach nur innige (fast)Küsse mit einem Hund…dieser Beginn ist meines Erachtens nicht geglückt, das hätte man anders lösen können, denn noch dazu ist alles sehr vorhersehbar und ich wusste bereits worauf es hinausläuft.

Zum Glück änderte sich an der Geschichte alles, als Jaelle in die Götterwelt eintaucht, an dem besagten Abend des Angriffs. Plötzlich hatte Jenna Liermann mich, alles wurde stimmig, rund und fesselte mich total. Ab hier verschlang ich das Buch geradezu und verstand den –für mich- misslungenen Einstieg noch weniger.

Ich war absolut begeistert mit welcher Lockerheit sie die griechische Mythologie auslegt und musste wirklich andauernd lachen. Natürlich habe ich auch gleich meinen Lieblingsgott wiedererkannt: Apoll ❤ Ich gebe es zu, Jaelle findet sich mit den Gegebenheiten vielleicht etwas zu schnell ab und akzeptiert einfach alles ohne groß zu hinterfragen, auch was die Liebesgeschichte angeht, aber das störte mich persönlich in der Handlung nicht wirklich. Sie ist eben ein kreativer Herzmensch mit großer Fantasie. Für mich fehlte allerdings etwas die Tiefe, gerade in die Hauptcharakteren, so dass mir die Geschichte nicht ganz so nah ging und ich einfach nur bestens amüsiert wurde, aber nicht richtig mitlitt. Ich hätte sie gerne noch näher kennengelernt, denn was man erfährt, macht sie einfach nur sympathisch und sehr faszinierend. Allerdings was ich an Gefühl etwas vermisste, bekam ich als Action geliefert. Davon gab es wirklich einiges und auch teilweise sehr blutig. Hier schrieb Jenna so packend, dass ich die Handlungen mit offenem Mund verfolgte und über die Auflösung wirklich erstaunt war. Mit dem Ende war ich also auch voll und ganz zufrieden. Wäre der Anfang des Buches anders, wäre es für mich perfekt.

 

 

Mein Fazit:

 

Mit „Die Jäger der Götter“ ist Jenna Liermann eine wunderbar erfrischende, moderne und actiongeladene Geschichte gelungen, die einen in ihren Bann zieht. Auch wenn der Beginn für mich etwas holprig und unstimmig/unpassend war, konnte mich der Rest vollends überzeugen und ich habe das Buch einfach nur verschlungen.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Autor:

Absolute Buchverrückte und unheilbarer Potterhead 😊

6 Kommentare zu „[Rezension]“Die Jäger der Götter“ von Jenna Liermann

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