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[Abbruch-Rezension] „Melody of Eden“ von Sabine Schulter

Mit diesem Buch wollte mich die Autorin von meinem Vampirhass befreien, denn seit Twilight bin ich wirklich geschädigt…Ja, ihre Vampire mochte ich sogar sehr, doch ließ mich ihre Prota so sehr die Augen verdrehen, dass ich es nicht mehr ertragen konnte und das Buch abgebrochen habe. Und es tut mir wirklich leid, aber es ging nicht mehr…

 

Melody of Eden – Blutgefährten  von Sabine Schulter

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Inhalt:

Vampire – Mythos oder Wahrheit? Diese Frage stellt sich auch die 23-jährige Melody, als sie gemeinsam mit ihrer Freundin die unterirdischen Gänge ihrer Heimatstadt erforscht. Schon immer hat sie sich gefragt, ob es diese Wesen der Nacht tatsächlich gibt. Es wird gemunkelt, dass die Regierung ihre Existenz zu vertuschen versucht, und Melody würde nur zu gerne herausfinden, warum. Als sie plötzlich von einer unheimlichen Kreatur in die Tiefe gerissen und von einem unglaublich anziehenden Mann gerettet wird, ist ihr Wissensdurst nicht mehr zu stillen. Doch schon bald muss Melody herausfinden, dass es Wesen gibt, die man besser nicht auf sich aufmerksam macht…

Bild- und Textquelle: Carlsen Dark Diamonds


 

 

Eckdaten:

Erschienen: 25. November 2016

Verlag: Dark Diamonds

Seiten 304

Preis: Taschenbuch 12,99€, EBook 3,99€

ISBN: 978-3551300911

Mehr Informationen hier:

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Meine Meinung:

 

Zunächst einmal muss ich betonen, dass ich dieses Buch zwar abgebrochen habe, aber es rein gar nichts mit dem Buch an sich zu tun hat. Sabine Schulter wollte mich wieder an Vampire heranführen und allein ihre Vampire hätten dies  auch geschafft, denn die haben mir sehr gefallen. Jedoch gab es etwas, das mir alles kaputt gemacht hat und doch zu sehr meine Abneigung Vampirgeschichten gegenüber geschürt hat. Das will ich euch jetzt erklären…

Fangen wir doch von vorne an! Das Cover finde ich wirklich schön und bin auch schon echt lange um diese Geschichte geschlichen, denn der Klappentext spricht mich einfach an. Tja, allein der Zusatz im Titel hätte mich schon darauf hingewiesen, dass das Buch doch nichts für mich ist, wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke.

Dies war mein erstes Buch von Sabine Schulter, aber ihre anderen Geschichten werde ich mir auf jeden Fall anschauen, denn ihren Schreibstil mag ich sehr. Er kam mir zwar teilweise – gerade zu Beginn –  etwas holprig vor und auch etwas sachlich, das hätte ich mir etwas emotionaler gewünscht. Mir fehlt etwas die Leichtigkeit, aber es lässt sich trotzdem wunderbar lesen und man kann sofort in die Geschichte eintauchen.

Die Geschichte…jaaa…Vampirfans werden sie lieben, ich gehe sogar so weit und sage Fans von Twilight werden sie vergöttern. Nur bin ich leider keiner davon.

Allerdings sind hier, wie gesagt, nicht die Vampire schuld, sondern Melody. Aber zu ihr kommen wir später.

Wie soll ich euch das jetzt erklären, ohne euch zu spoilern. Melody lebt in einer Welt, in der es gerüchteweise Vampire geben soll und zwar sowohl die Guten als auch die Bösen. Eines Nachts wird sie von ihrer Neugier getrieben und begibt sich zu den Abwasserkanälen, in denen die Vampire leben soll…ja, ich verdrehte das erste Mal die Augen. Es kam, wie es kommen musste, sie entdeckt natürlich Vampire…die Bösen…und wird gerettet…von den Guten…vielmehr dem einen Guten: Eden! Eden ist Nachtpolizist und versucht jede Nacht mit seinen Kollegen, die Menschheit vor den wilden Vampiren zu schützen. Und ich gebe es offen zu, auch wenn ich mir bereits denken konnte, wie die Geschichte weiterläuft, bin ich doch Eden von der ersten Sekunde an verfallen. Und ich weiß nicht mal warum…aber er ist einfach so zurückgezogen, so distanziert, so anziehend, einfach sooooo hot baby!! Doch, ich mochte ihn sehr. Ich habe auch jeden einzelnen seiner Kollegen geliebt, vor allem Ivy ist ja einfach nur genial! Und der Kampf und die Spannungen zwischen den „guten“ und den „bösen“ Vampiren hat mir seeeeehr gut gefallen, das fand ich einfach interessant und genial.

Doch wie schon gesagt, es gab einen Faktor und ich verstehe nicht, warum er immer in den mir verhassten Vampirromanen vorkommen muss. Hier heißt der Faktor Melody. Eine selbstbewusste weltoffene junge Frau, der ihre Neugier zum Verhängnis wird, die von wilden Vampiren angegriffen und verschleppt wird. Natürlich verliebt sie sich SOFORT unsterblich in ihren vampirischen Retter. Ich dachte mir nur…oh hallo, Bella Swan! Und ja, ich habe angefangen Melody zu hassen, sie erfüllte für mich jedes Vampirromanklischee, das ich so verabscheue und für mich von einem Augenroll-Moment zum nächsten führte. Ich mag einfach nicht mehr lesen, wie der starke große Vampir plötzlich seinen Beschützerinstinkt entdeckt und ein wildfremdes Mädchen nur noch retten will, die es wirklich immer wieder schafft, sich in Gefahr zu begeben. Noch dazu erhalten wir immer wieder Informationen über Edens Gruppe und Eden selbst. Und oh ja, ich habe es genossen, denn ich bin echt ein Fan dieser Truppe geworden. Allerdings bildete sich auch in meinem Hinterkopf das schlimme Gefühl, dass ich genau wusste, worauf das alles hinauslaufen wird, wenn man Edens Geschichte genau zuhört. Und ich dachte mir, wenn dieser Punkt wirklich kommt, war es das…ich breche ab, das ist mir zu viel! Ja, der Punkt kam und mit Beendigung von Teil 1 des Buches habe ich es entnervt zur Seite gelegt. Ich verpasse jetzt wohl einen tollen zweiten Teil, denn es kann theoretisch richtig losgehen zwischen Gut und Böse, aber ich mag einfach nicht mehr….Teil 1 hat mir den Rest gegeben und ich sage es nochmal: dieses Mal sind nicht die Vampire schuld, sondern dieses weibliche Menschlein. Zu viele Klischees haben mir den Rest gegeben und ich wollte nicht genervt das Buch zu Ende lesen, nur dass es gelesen ist.

Ich kann nur sagen, ohne Melody hätte ich dieses Buch verschlungen….wäre sie nicht so voller Klischees, hätte ich es bestimmt auch noch gelesen…ihre Konstellation war einfach nichts für mich, das ist genau das, was ich absolut nicht leiden kann und ich schon an anderen berühmten Vampirromanen gehasst habe.

 

Dennoch hoffe ich, dass viele Vampirgeschichtenfans dieses Buch lesen werden, denn was die Vampire darin angeht, ist es wirklich genial und gefällt sogar mir.

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Autor:

Absolute Buchverrückte und unheilbarer Potterhead 😊

3 Kommentare zu „[Abbruch-Rezension] „Melody of Eden“ von Sabine Schulter

  1. Hallo Kerstin,
    ich gebe zu, jetzt bin ich Feuer und Flamme. Tatsächlich habe ich schon etwas länger keinen Vampirroman gelesen, aber ich mag sie doch sehr. Auch wenn die meisten Bücher oft das selbe Schema sind, liebe ich Vampire total. Jetzt komme ich wohl nicht drum herum, es auf meine Wunschliste zu setzen.
    Vampirromane sind nicht für jeden was, ich mag auch nicht alle Varianten. z.B. die von Charlaine Harris finde ich nicht gut, dafür liebe ich die von Lynn Viehl total. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
    Liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 1 Person

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