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[Rezension] „Black Heart 1 – Ein Märchen von Gut & Böse“ von Kim Leopold

Meine Lieben,

 

auch heute habe ich wieder eine Rezension für euch, denn wirklich lange lesen kann man an diesem Büchlein nicht. Allerdings habe ich auch hier gemerkt, warum ich Buchserien eigentlich meide.

 

Black Heart 1 – Ein Märchen von Gut & Böse

von Kim Leopold

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Inhalt:

„Es war einmal ein blindes Mädchen, welches in einem kleinen Dorf in Norwegen wohnte. Der Verlust der Mutter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weckte in ihr alte, magische Fähigkeiten. Nur ein Wächter konnte sie aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien. Sein Name war Mikael …“

Wie schnell Märchen wahr werden, erfährt Louisa an ihrem achtzehnten Geburtstag. Ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht, denn plötzlich begegnen ihr Gestalten, die keineswegs real sind. Wie gut, dass Alex sich auskennt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber ist sein plötzliches Auftauchen wirklich Zufall?

Lass dich verzaubern und tritt ein in eine Welt von Gut und Böse!

Bild-und Textquelle: Amazon.de


 

Eckdaten:

Erschienen: 31. Oktober 2017

Verlag: Selfpublished

(Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar)

Seiten: 114

Preis: 0,99€

Mehr Informationen zum Buch hier:

Direkt bei Amazon.de


 

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Meine Meinung:

Als ich das Cover und den Klappentext entdeckte, war ich sofort begeistert, denn die Geschichte klang einfach genial. Als mir die Autorin ein Rezensionsexemplar anbot, konnte ich nicht ablehnen, denn ich wollte in die Welt der Hexen, Gestaltwandler und Wächter eintauchen…und den Palast der Träume besuchen. Ich hätte mich wohl vorher informieren sollen, dass dies kein Reihenauftakt sondern der Auftakt einer Buchserie ist. Sprich monatlich etwa 100 Seiten der Geschichte. Es gibt einen guten Grund, warum ich das nicht mag und normalerweise auch nicht lese, wie ich auch hier wieder deutlich gemerkt habe.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass dies mein erstes „Buch“ von Kim Leopold war und ihr Schreibstil gefällt mir wirklich sehr, auch wenn man merkt, dass sie eher im Metier „Frauenroman“ unterwegs ist. Sie schreibt herrlich leicht mit einem Hauch Humor gespickt, auch ordentlich Spannung und geheimnisvolle Andeutungen sind gegeben, aber insgesamt ist mir einfach alles zu süß.

Die Geschichte an sich ist vielversprechend, wenn es denn keine Serie wäre. Und ich betone, dass ich jetzt rein nach meinem persönlichen Geschmack bewerte und euch aufzeige, warum ich kein Fan von Serien bin, nie werde und lieber Bücher lese.

Im Prinzip erleben wir zwei Seiten der Geschichte: die Vergangenheit um die Hexe Freya und die Gegenwart um Louisa, die kurz vor ihrem 18ten Geburtstag erfahren muss, dass in ihrem Leben doch nicht alles so normal ist.

Ich muss sagen, die Geschichte um Freya konnte mich jetzt nicht so begeistern, es war zwar interessant zu lesen, aber es passiert nicht wirklich viel. Es ist zwar teilweise sehr geheimnisvoll und ihre magischen Fähigkeiten werden angedeutet, wir erfahren ihr Schicksal(kurz angedeutet) und auch einen Retter hat sie schon an ihrer Seite, doch im Endeffekt war es das schon.

Interessanter fand ich dagegen Louisas Geschichte mit dem geheimnisvollen Alexander. Louisa war mir auch auf Anhieb sympathisch mit ihrer vorlauten Art, aber auch hier erfahren wir hauptsächlich Andeutungen und bevor es in die Details geht, ist Band 1 natürlich schon beendet.

Eine Schule von Wächtern und Hexen wird am Ende auch kurz angedeutet, ohne dass wir darüber etwas erfahren.

Ja, ihr seht, begeistert bin ich nicht. Das liegt aber auch am persönlichen Geschmack. Als Buch würde ich diese Geschichte wohl lesen, auch wenn ich jetzt schon merke, dass es eine Art Fantasy ist, die mir zu lieblich ist, wo sogar Morde für mich einfach nur süß rüberkommen und es eine nette Lektüre für zwischendurch wäre.

So wie es ist, als Auftakt einer Serie, ist es mir alles zu wenig und zu viele Andeutungen, als dass mich der weitere Verlauf interessieren würde.

Um es kurz zu machen: Bis die nächste Episode erscheint, habe ich die Geschichte bereits wieder vergessen, deshalb werde ich es auch nicht weiter verfolgen.

Mein Fazit:

Mit „Ein Märchen von Gut und Böse“ hat Kim Leopold einen netten Serienauftakt geschaffen, den man mal so nebenbei lesen kann und gut unterhalten wird, allerdings auch schnell wieder vergisst, da mir persönlich einfach zu wenig passiert, zu viele Andeutungen gemacht werden und die Charaktere nur kurz angerissen werden. Was soll man auf knapp 100 Seiten auch groß schreiben. Obwohl gerade die Actionszenen richtig spannend geschrieben sind, hat es der Auftakt nicht geschafft, mich dazu zu animieren, monatlich die Geschichte zu verfolgen.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

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Autor:

Absolute Buchverrückte und unheilbarer Potterhead 😊

5 Kommentare zu „[Rezension] „Black Heart 1 – Ein Märchen von Gut & Böse“ von Kim Leopold

  1. Hallo Kerstin,

    ich glaube, dass wir das gleiche Problem haben. Wenn ich solch kurze Sachen lese und einen Monat oder so warten muss, bis die Fortsetzung kommt, vergesse ich es auch. 🙂

    Habe das Buch auch auf dem eReader, muss mal schauen, wann es bei mir drankommt.

    lg, Eva

    Gefällt 1 Person

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